Vonovia: Gewinnrückgang trotz steigender Mieten
Vonovia hat seinen Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) im Vermietungsgeschäft nach neun Monaten um 3,5 % auf 1,9 Mrd. Euro gesteigert, das organische Mietwachstum betrug 3,8 %. Dank höherer Beiträge aus der Handwerkerorganisation sowie dem wachsenden Energiegeschäft stieg das bereinigte Ebitda im Geschäftsfeld "Value-add" um ganze 31,4 % auf 197,2 Mio. Euro. Im Wohnungsvertrieb sank es dagegen um 11,8 % auf 49,9 Mio. Euro. Wegen der gestiegenen Zinsen wurden nur 965 Wohnungen veräußert, nach 1.553 im Vorjahreszeitraum. Die entsprechenden Erlöse sanken um 27,6 % auf 216,8 Mio. Euro. Neben dem Einzelvertrieb verkaufte Vonovia Non-Core-Immobilien für 410 Mio. Euro und Minderheitsbeteiligungen für 240 Mio. Euro sowie Grundstücke für 20 Mio. Euro. Das bereinigte Ebitda über alle Geschäftsbereiche nahm um 3,3 % auf 2,2 Mrd. Euro zu, höhere Finanzierungskosten jedoch führten zu einem Rückgang des bereinigten Vorsteuergewinns um 3,5 % auf 1,4 Mrd. Euro. Verschlechtert hat sich auch der Verschuldungsgrad von 45,4 auf 46,1 %. Finanzvorstand Philip Grosse kündigt an, seinen Ende 2027 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
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