King-Sturge-Index: Schuldenkrise drückt die Stimmung
Die ungelöste Schuldenkrise in Europa dämpft die gute Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Das King-Sturge-Immobilienklima ist nach zwei Rekordmonaten im Juni um 3,3 % auf 141,5 Zählerpunkte gesunken. Gelitten hat vor allem das Ertragsklima, das um 4 % auf 138,7 Zähler abfiel, aber auch das Investmentklima trübte sich ein (-2,5 % auf 144,3 Punkte). Die drei Teilsegmente verzeichneten allesamt Verluste: Das Büroklima, im Mai noch das einzige Segment mit einem Anstieg, verschlechterte sich um 3,3 % (auf 135,8 Zähler), bei Handelsimmobilien ging es um 3,5 % (auf 137,4 Zähler) runter und das Wohnklima fiel um 3,1 % (161,5 Punkte). „Nach einer Phase der Euphorie ist in der Immobilienwirtschaft wieder etwas mehr Zurückhaltung eingetreten“, sagt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. Die Fundamentaldaten seien aber in Ordnung.
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