Potsdam: Stadt will Krampnitz-Planungen kippen
Die Stadt Potsdam hat den städtebaulichen Rahmenplan zur Entwicklung der Krampnitz-Kaserne zu einem Wohnquartier mit über 1.600 Wohnungen für „formell unwirksam“ erklärt. Zudem will das Land offenbar den Kaufvertrag mit der TG-Gruppe aus Hannover rückabwickeln. Das Areal gehöre noch immer dem Land, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums laut „Berliner Zeitung“. Hintergrund ist die Affäre um den Verkauf der Liegenschaft an die TG-Gruppe. Das 112 ha große Areal soll weit unter dem eigentlichen Wert verkauft worden sein. Die TG-Gruppe sieht aber weiterhin „rechtswirksame Verträge“ mit der Stadt. Einen Ausstieg „werde man keineswegs kampflos hinnehmen“, zitiert die „Märkische Allgemeine“ Rechtsanwalt Ingolf Böx, der an der Spitze des Investors steht. Man habe einen Masterplan vorgelegt und bereits 1,5 Mio. Euro an Entwicklungskosten investiert. Von 4,1 Mio. Euro Kaufsumme habe man 1,6 Millionen für zwei Teilflächen bereits ans Land überwiesen.
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