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Fundus Fonds: Jagdfeld bleibt Geschäftsführer des Adlon-Fonds

Der vom Berliner Anwalt Thomas Fritsch betriebene Machtwechsel an der Spitze des Berliner Adlon-Fonds ist gescheitert. Auf der Gesellschafterversammlung bestätigten 74 % der Anleger Anno August Jagdfeld als Geschäftsführer. Die Anleger stimmten zudem mehrheitlich dafür, die Gewinne nicht auszuschütten, sondern damit die Rücklage von 15 Mio. Euro für einen 2016 umzuschuldenden Kredit in Höhe von 160 Mio. Euro aufzustocken. Fritsch, der etwa 200 Anleger vertritt, hatte ein Konzept zur Umwandlung der Holding vorgeschlagen, das anstelle der Vertretung durch eine natürliche Person – bisher Jagdfeld – die Einrichtung einer Geschäftsführung vorsah. Die gesellschaftsrechtlichen Änderungen hätten allerdings dazu geführt, dass das Fondsvermögen steuerlich nicht mehr als Privat-, sondern als Betriebsvermögen eingestuft worden wäre, mit der Folge steuerlicher Belastungen für die Anleger. Streit hatte es sowohl um die hohen Wertverluste des Fonds, der in das Berliner Adlon-Hotel investiert, als auch das Geschäftsgebahren von Jagdfeld und die In-sich-Geschäfte mit Vertretern seiner Familie gegeben.

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