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DIW: In Deutschland ist keine Immobilienblase in Sicht

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen, eine Blase ist aber nicht in Sicht. Zu dieser Einschätzung kommt ein neues Frühwarnsystem für Immobilienblasen, welches das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums entwickelt hat. Dabei hat das Institut die langfristige Entwicklung der Immobilienmärkte in zwölf Ländern analysiert. In Deutschland habe es demnach in den vergangenen Jahrzehnten erst eine einzige Blase gegeben, die Ende 1992 begann und 1994 platzte. Dagegen seien Blasen in Großbritannien und Spanien sogar noch häufiger aufgetreten als in den USA. Das Warnsystem basiert auf mehreren Faktoren, die die Preisentwicklung von Immobilien beinflussen, u.a. dem Verhältnis von Hauspreisen und Mieten sowie Einkommen und dem Geldmengenwachstum.

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