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Bundeswehr: 31 Standorte werden geschlossen, 90 stark verkleinert

31 Bundeswehr-Standorte in Deutschland werden geschlossen. Zu den größten davon zählen Fürstenfeldbruck bei München, Schwanewede bei Bremen, Penzing (Bayern), Sigmaringen (Baden-Württemberg), Speyer und Kusel (Rheinland-Pfalz). Dies geht aus dem gestern von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière vorgelegten Stationierungskonzept hervor. An 90 weiteren Standorten werden die Dienstposten erheblich reduziert: Jeweils über 1.000 Posten fallen u.a. in Köln, Hannover, Kiel, Lüneburg, Ulm, Delmenhorst, Donauwörth, Rheine und Strausberg (bei Berlin) weg. Auch in München werden nahezu 1.000 Stellen abgebaut. Die Standortentscheidungen sollen in den kommenden vier bis sechs Jahren umgesetzt werden. Der Deutsche Städtetag forderte den Bund auf, die betroffenen Kommunen zu unterstützen, und gibt sich gleichzeitig hoffnungsvoll: Die frei werdenden Flächen eröffneten Chancen – sei es für neue Wohngebiete, für die Ansiedlung von Unternehmen oder als Standorte von Bildungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen.

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