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Eurohypo darf vorerst kein Neugeschäft mehr machen

Die Commerzbank stellt das Neugeschäft bei der Tochter Eurohypo bis Mitte 2012 ein. Das gab der Konzern zusammen mit den Geschäftszahlen des 3. Quartals bekannt. Der Schritt ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem der Konzern die härteren Kapitalauflagen für europäische Banken erfüllen will. Für den Geschäftsbereich Asset Based Finance, zu dem u.a. auch der Immobilienfinanzierer Eurohypo gehört, gibt der Konzern in den ersten drei Quartalen einen operativen Verlust von 2,5 Mrd. Euro an. Negativ ausgewirkt hat sich eine weitere Abwertung griechischer Staatsanleihen, aber auch eine anhaltend hohe Risikovorsorge von 728 Mio. Euro, die allerdings um rd. 450 Mio. Euro geringer ausfällt als im Vorjahreszeitraum. Einen Bericht der „Welt“, wonach eine Teilverlagerung von Eurohypo-Aktivitäten in eine bankinterne Abwicklungseinheit geplant sei, hat die Commerzbank nicht kommentiert. Die Zeitung hatte berichtet, durch eine Verkleinerung der Eurohypo, etwa um außereuropäisches Geschäft, könne der von der EU geforderte Eurohypo-Verkauf vermieden werden.

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