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Kaufhof: Benko weiter optimistisch – Angebot wacklig finanziert?

Nach der Ankündigung der Metro Group, den Verkauf ihrer Warenhaustochter Kaufhof zu stoppen, gibt sich die österreichische Signa Holding weiterhin optimistisch. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagte Signa-Chef René Benko, der daran glaubt, dass der Verkaufsprozess in den kommenden Monaten wieder aufgenommen wird. Nach Informationen des „Handelsblatts“ war Metro Benkos Angebot in Höhe von zunächst 2,4 Mrd. und später 2,05 Mrd. Euro nicht solide genug finanziert. Der Österreicher soll nur 80 Mio. Euro als Eigenkapital aufgeboten haben, berichtet die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Zudem habe sein Angebot ein 450 Mio. Euro schweres Darlehen vom Verkäufer vorgesehen. Gegen Mitbieter Nicolas Berggruen, der anders als Benko nicht in den Datenraum gelassen wurde, hätten drohende Stellenkürzungen im Zuge einer zu erwartenden Fusion mit Karstadt gesprochen.

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