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Finanzkrise: BayernLB braucht 6,4 Mrd. Euro Kapital

Die angeschlagene BayernLB braucht mehr Mittel aus dem staatlichen Rettungspaket für die deutsche Finanzbranche als erwartet. Das Institut werde Hilfen in Höhe von 5,4 Mrd. Euro beantragen, gab Bayerns Finanzminister Erwin Huber (CSU) gestern Abend nach einer Krisensitzung des Verwaltungsrats bekannt. Huber kündigte außerdem eine Kapitalerhöhung der Eigentümer über 1 Mrd. Euro an. Der Freistaat soll davon 700 Mio. Euro aufbringen, die restlichen 300 Mio. Euro tragen die bayerischen Sparkassen. Nach Angaben von BayernLB-Chef Michael Kemmer droht der Bank im laufenden Jahr ein Verlust von bis zu 3 Mrd. Euro, allein der Verlust im 3. Quartal beträgt vorläufigen Berechnungen zufolge 1 Mrd. Euro. Die BayernLB, die jeweils zur Hälfte dem Land und Bayerns Sparkassen gehört, ist das erste Institut, das Gelder aus dem Hilfspaket von Bund und Ländern in Anspruch nimmt.

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