Accor: Konzern will 600 Hotelimmobilien verkaufen
Die französische Hotelkette Accor will trotz der Finanzkrise an ihrer angekündigten Verkaufsstrategie festhalten und sich mittelfristig von 600 Hotels trennen. Die Gruppe wolle trotz der derzeitigen Finanzknappheit den Verkaufsprozess in Kürze einleiten, erklärte das Unternehmen. Geplant sei, sich künftig auf das Kerngeschäft „Hotelmanagement“ zu konzentrieren und die Anzahl der gemanagten oder im Franchise-System betriebenen Häuser von derzeit 55 % auf über 77 % des Gesamtportfolios auszubauen. Accor hatte erst im Juni dieses Jahres ein Portfolio bestehend aus 57 Hotels in Frankreich und der Schweiz an ein Konsortium aus der französischen Bank Caisse des Dépôts und zwei AXA-Investmentfonds für insgesamt 466 Mio. Euro veräußert.
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