Region Dresden: Kamenzer Wohnungsgenossenschaft meldet Insolvenz an
Die sächsische Wohnungsgenossenschaft Novum aus Kamenz bei Dresden hat laut einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ Insolvenz angemeldet. Grund für die Maßnahme sei die Forderung einer britischen Bank nach Rückzahlung eines Kredits in Höhe von 8 Mio. Euro gewesen. Für die Sanierung ihrer Bestände hatte die Genossenschaft Kredite bei der DZ Bank und der DG Hyp aufgenommen, die diese wiederum an eine britische und eine irische Bank weiterverkauften. Operativ scheint die Genossenschaft nicht in Schwierigkeiten zu sein: „Die Zahlen der Novum sehen relativ gut aus“, sagte Insolvenzverwalter Andrew Seidl dem Blatt. Er habe schon weitaus schwierigere Bilanzen gesehen. Der Wohnungsleerstand sei mit rd. 10 % deutlich niedriger als anderswo. Die Genossenschaft verfügt über einen Bestand von 700 Wohnungen in Kamenz und Königsbrück.
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