TLG: Die Linke gibt Kaufangebot für Wohnungen ab
Die Bundestagsfraktion Die Linke will die TLG Wohnen mit ihren 11.500 Wohnungen kaufen. Dazu sei die Treuhandliegenschafts-Genossenschaft Fairwohnen gegründet und bereits ein Angebot abgegeben worden, teilt die Fraktion mit. Damit solle „die Verschleuderung öffentlichen Eigentums verhindert und dafür gesorgt werden, dass der Wohnungsbestand in gemeinschaftlicher Hand bleibt“. Bereits 30 Bundestagsabgeordnete hätten die notwendigen zehn Genossenschaftsanteile à 51,13 Euro gezeichnet. Zudem gebe es ein Bankenkonsortium, das die finanziellen Mittel für das Bieterverfahren zur Verfügung stellt, so Fraktionschef Gregor Gysi. Man rechne mit rd. 569 Mio. Euro, die die Kreditgeber überweisen müssten, sagte Gysi laut dem „Tagesspiegel“ bei der Vorstellung der Genossenschaft. So viel seien die TLG-Wohnungen etwa wert, hieß es. Im seit März laufenden Bieterverfahren tritt Die Linke damit gegen finanzstarke börsennotierte Immobilienfirmen sowie ausländische Großanleger an. Dem Vernehmen nach zeigen u.a. Blackstone, Cerberus, Oaktree, Deutsche Wohnen, Patrizia, Corestate und Conwert Interesse an der TLG Wohnen bzw. an der TLG Immobilien GmbH, deren Gesamtwert auf rd. 1,7 Mrd. Euro geschätzt wird.
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