Hochtief kommt noch nicht aus den roten Zahlen
Hochtief kommt auch 2012 bislang nicht aus der Verlustzone heraus. Weiterhin belasten Probleme bei australischen Projekten der Tochter Leighton das Konzernergebnis. Das lag im ersten Quartal nach Minderheiten bei -34,1 Mio. Euro (2011: -169,5 Euro). Hoffnung macht Konzernchef Frank Stieler der Auftragsbestand, der mit 50,26 Mrd. Euro ein Rekordhoch erreicht hat. Für 2012 erwartet Stieler daher auch einen Konzerngewinn von knapp 180 Mio. Euro – womit er seine Ende März gesenkte Prognose bestätigt. Die europäische Sparte schrieb zwar saisonal bedingt ebenfalls noch leichte Verluste (-2 Mio. Ebita), der Auftragseingang wuchs allerdings besonders kräftig (+ 49,9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal). Zudem brachten Verkäufe Geld in die Konzernkasse. So erzielte beispielsweise Hochtief Solutions mit Immobilienverkäufe im ersten Quartal Verkaufserlöse von rd. 133 Mio. Euro und aurelis Real Estate Verkäufe von rd. 27 Mio. Euro.
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