pbb: Weniger Neugeschäft und Gewinn in Q1
Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) hat im 1. Quartal vor Steuern 21 Mio. Euro verdient. Das ist deutlich weniger als vor einem Jahr (52 Mio. Euro), was die Kerngeschäfts-Tochter der Hypo Real Estate (HRE) mit Kosten für die Liquiditätsvorhaltung, der Verkleinerung des Staatsfinanzierungsbestands und positiven Sondereffekten in Q1 2011 begründet. Das Neugeschäft mit Immobilienkrediten fuhr das Institut auf 0,7 Mrd. Euro zurück (Q1 2011: 1,6 Mrd. Euro). Das reine Neugeschäft ohne Prolongationen verringerte sich von 0,9 auf 0,5 Mrd. Euro. „Wir haben uns in dieser Situation für eine konservativere Liquiditätsstrategie entschieden“, sagte HRE-Chefin Manuela Better. Die neuen Darlehen seien allerdings zu deutlich höheren Margen und geringeren LTVs abgeschlossen worden. Es gelte weiterhin das Ziel, im Gesamtjahr ein Neugeschäft „bis zur Höhe des Vorjahres“ zu schreiben – das wären in der Immobilienfinanzierung 6,3 Mrd. Euro. Auch die Vorsteuer-Gewinnprognose von 100 Mio. bis 140 Mio. Euro bestätigt die Bank.
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