Merseburg: Verkauf von 1.400 städtischen Wohnungen gescheitert
Der geplante Verkauf von 1.400 Wohnungen der kommunalen Gebäudewirtschaft GmbH in Merseburg (Sachsen-Anhalt) ist endgültig gescheitert. Der Beschluss des Stadtrates, die Wohneinheiten zum Preis von 40 Mio. Euro zu veräußern, müsse aufgehoben werden, sagte Oberbürgermeister Jens Bühligen (CDU) in der „Mitteldeutschen Zeitung“. Als Grund nannte Bühligen die derzeitige Finanzkrise: Es gebe zwar genügend Kaufinteressenten für den Wohnungsbestand im Süden der Stadt, aber keine Bank, die den Kauf finanziere. Es sei deshalb derzeit unrealistisch, den erhofften Verkaufspreis zu erzielen. Potenzieller Investor war nach Angaben der Zeitung ein Unternehmen aus dem bayerischen Ismaning.
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