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Hahn-Gruppe: Operativer Gewinn verdreifacht – Nachsteuerergebnis negativ

Die Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG steigerte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 87 % auf 51,6 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg von 6,2 Mio. auf 17,7 Mio. Euro. Negativ fiel dagegen mit -21,4 Mio. Euro das Finanzergebnis aus. Es spiegelt nach Unternehmensangaben die mit den Mieterlösen korrespondierenden Finanzierungsaufwendungen für das Vorratsvermögen wider. Das Ergebnis nach Steuern ging per 30. September 2008 auf –2,4 Mio. Euro zurück (Vorjahr: –0,38 Mio. Euro). Es sei durch bereits angekündigte, hohe Einmalaufwendungen für die Konzeption und Vermarktung des neuen institutionellen Fonds Hahn FCP-FIS-German Retail Fund belastet worden, der ein Zielvolumen von rd. 750 Mio. Euro anstrebt. Das Ergebnis je Aktie betrug –0,20 Euro (Vorjahr: -0,03 Euro). Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen vor allem aufgrund der Einmalaufwendungen ein Ergebnis nach Steuern, welches deutlich unter dem des Vorjahres liegen werde.

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