HRE: 3,1 Mrd. Euro Vorsteuerverlust – Einigung über Finanzspritze
Die Hypo Real Estate Holding AG (HRE) rechnet für das 3. Quartal mit einem Verlust vor Steuern von 3,1 Mrd. Euro und schneidet damit noch schlechter ab als erwartet. Laut Unternehmensangaben basiert das negative Ergebnis besonders auf Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte bei der Tochter Depfa in Höhe von 2,5 Mrd. Euro. Außerdem sieht sich das Institut u.a. durch den Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers und die Bankenkrise in Island belastet. Das Management der HRE teilte ferner mit, dass man sich mit der Deutschen Bundesbank, der Bundesregierung und dem deutschen Bankenkonsortium über die bereits angekündigte Liquiditätsfazilität von 50 Mrd. Euro geeinigt habe. Darüber hinaus bemühe man sich um weitere umfassende Unterstützungsmaßnahmen durch den „Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung“ (SoFFin).
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