IVG: Neubewertungen belasten Konzernergebnis
Der Immobilienkonzern IVG musste in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Rückgang des Vorsteuergewinns gegenüber den ersten neun Monaten 2007 um 34,3 % von 384,2 Mio. Euro auf 252,5 Mio. Euro verbuchen. Das bereinigte Ebit (sogenanntes Ebit adjusted) reduzierte sich um 42,7 % von 399,1 Mio. Euro auf 228,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis brach sogar um 87,0 % von 261,9 Mio. auf 34,1 Mio. Euro ein. Der Konzern begründet die Verluste mit nicht zahlungswirksamen Belastungen aus der Bewertung von Immobilien. Der NAV sank um 18,7 % von 29,03 Euro auf 23,59 Euro je Aktie. Um die Verschuldung im Geschäftsbereich Investment abzubauen, sollen Immobilien im Wert von 350 Mio. Euro verkauft werden. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über freie Kreditlinien im Volumen von 1,25 Mrd. Euro, mit einer Laufzeit zwischen vier Monaten und sechs Jahren. Für das Gesamtjahr prognostiziert der Vorstand ein bereinigtes Ebit zwischen 430 und 460 Millionen Euro und ein Konzernergebnis in einer Spanne von 50 Mio. bis 70 Mio. Euro. Angesichts der aktuellen Kapitalmarktsituation will das Unternehmen den IPO des REIT-Portfolios nicht weiterverfolgen.
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