Vivacon: Vorsichtige Prognose trotz deutlicher Ebit-Steigerung in Q3
Trotz eines Umsatzrückgangs von 60,3 Mio. auf 47,6 Mio. Euro verbesserte sich das operative Ergebnis (Ebit) der Vivacon AG im dritten Quartal um 230 % auf 67,2 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 11,6 Mio. auf 50,5 Mio. Euro. Die Marktbewertung der Sicherungsinstrumente (Inflations- und Zinsswaps) beeinflussten das Vorsteuerergebnis mit insgesamt -6,1 Mio. Euro. Dennoch stieg der Konzerngewinn von 16,7 Mio. auf 34,7 Mio. Euro. Das Unternehmen führt die Ergebnisverbesserung insbesondere auf den Erwerb weiterer Erbbaurechtscashflows mit einem jährlichen Erbbauzins von insgesamt 3,0 Mio. Euro und positive Ergebnisauswirkungen aufgrund des gesunkenen Realzinsniveaus zurück. Vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfeldes und der Unsicherheit über die Zeitpunkte weiterer Abschlüsse hält der Vorstand die ursprünglich kommunizierte Gesamtjahresprognose in Höhe von 60 Mio. Euro allerdings nicht mehr aufrecht.
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