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Hochtief: Konzern steigert Gewinn um fast 50 % und hebt Prognose an

Trotz Finanzkrise steigerte der Bau- und Dienstleistungskonzern Hochtief in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 den Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um nahezu 50 % auf 105 Mio. Euro. Die Leistung stieg um 15,4 % von 13,66 Mrd. auf 15,8 Mrd. Euro, das betriebliche Ergebnis (Ebita) um 59,7 % von 344,1 Mio. auf 549,5 Mio. Euro und das Ergebnis vor Steuern um 21,1 % von 343,1 Mio. auf 415,3 Mio. Euro. Der Auftragsbestand kletterte auf den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte: Mit 32,73 Mrd. Euro verfüge das Unternehmen nun über eine rechnerische Auftragsreichweite von 19 Monaten. Der Anstieg basiert vor allem auf dem Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum und bei Hochtief Americas. Im deutschen Hochbau verlaufe die Restrukturierung des Geschäfts planmäßig, der Bereich Real Estate werde trotz der schwierigen Lage auf den Finanzmärkten ein Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau erreichen. Entsprechend positiv fällt die Prognose für das Gesamtjahr aus: Vorsteuerergebnis und Konzerngewinn sollen nicht mehr auf, sondern über dem Niveau des Vorjahres liegen. Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter äußerte zudem Interesse für die zum Verkauf stehende Industrieservice-Sparte von ThyssenKrupp. Noch sei allerdings kein formaler Verkaufsprozess in die Wege geleitet.

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