Sparkassen Immobilien: Ebit-Prognose deutlich nach unten korrigiert
Österreichs Sparkassen Immobilien AG (s Immo) hat ihr Ebit-Ziel zum Jahresende von zuvor 72 Mio. Euro auf 36 bis 48 Mio. Euro reduziert. Als Begründung nennt die Gesellschaft die anhaltende Finanzmarktkrise und die derzeit sehr große Schwankungsbreite bei Immobilienbewertungen. Bei den Umsätzen und Mieterlösen, die vor allem aufgrund der jüngsten Zukäufe bis Ende des dritten Quartals gegenüber der Vorjahresperiode um 19 % auf 81,5 Mio. Euro bzw. um 16 % auf 63,9 Mio. Euro stiegen, hält die s Immo am Jahresziel von 99 bzw. 78 Mio. Euro fest. Das Immobilienportfolio ist in den ersten neun Monaten 2008 von 1,6 Mrd. auf 1,7 Mrd. Euro gestiegen, der größte Teil der Mieterlöse kommt mit 41 % aus Deutschland (CEE: 29 %, Österreich: 30 %). Das Ergebnis aus der Neubewertung der Liegenschaften betrug im dritten Quartal -119 Mio. Euro. Damit ergibt sich für die ersten drei Quartale ein Wert von -1 Mio. Euro, was zu einem um 47 % niedrigeren Ebit als als in der Vorjahresperiode führte: Es sank von 86,0 auf 45,4 Mio. Euro. Aus der Veräußerung von Immobilien wurde ein Gewinn von 7,7 Mio. erzielt; den Angaben zufolge lagen die Verkaufspreise um 17 % über den letzten Schätzwerten. Der Konzerngewinn belief sich zum 30.09.2008 auf 11,7 Mio. Euro nach 21,4 Mio. Euro im Vorjahr.
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