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Praktiker: Nun soll es doch Semper Constantia richten

Die kriselnde Baumarktkette Praktiker will sich nun doch nicht von Anchorage retten lassen. Der US-Fonds habe in den Kreditverhandlungen unerfüllbare Nachforderungen gestellt, begründete Praktiker die Kehrtwende. Nun wird mit dem österreichischen Großaktionär Semper Constantia Privatbank verhandelt. Dieser habe ein neues Angebot vorgelegt. Ein erstes Gespräch sei positiv verlaufen und lasse erwarten, dass „nunmehr ein Vertragsabschluss über die Super Senior Facility kurzfristig und zudem zu besseren Konditionen erfolgen wird“. Ob Clemens Vedder mit seiner Goldsmith-Gruppe weiterhin mit Semper Constantia verbündet ist, bleibt unklar. Beim letzten Angebot war Vedder als Finanzierungspartner der Wiener aufgetreten. Diese Offerte hatte Praktiker schroff abgelehnt und stattdessen mit Anchorage, das für einen 85-Mio.-Euro schweren Rettungskredit einen Zinssatz von über 16 % verlangte, exklusiv verhandelt.

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