AVW schreibt wegen Bauverzögerungen Verlust

Der Hamburger Projektentwickler AVW Immobilien ist in die roten Zahlen gerutscht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. April) sank das IFRS-Konzernergebnis auf -0,7 Mio. Euro (Vj.: +3,7 Mio. Euro), pro Aktie ergibt dies ein Minus von 6 Cent. Das operative Ergebnis fiel auf -3,4 Mio. Euro (Vj.: +2,9 Mio. Euro), während der Umsatz mit 28,7 Mio. Euro vergleichsweise stabil blieb (31,8 Mio. Euro). Für den Verlust macht der Vorstand Verzögerungen bei Baugenehmigungen verantwortlich, in deren Folge mehrere Projekte, u.a. in Zittau, Selb und Stuttgart-Vahingen, nicht mehr im Geschäftsjahr abgeschlossen werden konnten. Außerdem haben sich die Zinsaufwendungen von 2,1 auf 4,5 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Die Neubewertung von Renditeobjekten verbesserte sich dagegen von 4,5 auf 5,4 Mio. Euro. Der Vorstand gibt sich zuversichtlich, im neuen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückzukehren. Die Projektpipeline sei gut gefüllt, heißt es. Zudem plane man eine neue Unternehmensanleihe.

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