Aachen: 30 Mio. Euro teures Medizinzentrum mit Hotel geplant
Der Projektentwickler Ipem AG (Wetzlar) hat von der Deutschen Bahn AG die Option auf den Erwerb des Aachener Paketpostareals gegeben. Ipem plant dort die Entwicklung eines Medizinzentrums mit angeschlossenem Hote. Auf dem ca. 11.000 m² großen Areal an der Zollamtstraße/Ecke Burtscheider Brücke ist ein viergeschossiges Praxis- und Handelszentrum vorgesehen, das gemeinsam mit der Care Estate GmbH (Düsseldorf) realisiert werden soll. Daneben könnte ein fünfgeschossiges Hotel mit drei bis vier Sternen und 120 bis 140 Zimmern sowie eine Tiefgarage mit 300 Stellplätzen entstehen. Das Investitionsvolumen wird mit rd. 30 Mio. Euro von Ipem-Chef Prof. Jürgen Erbach angegeben.
Ursprünglich hatte die Bahn-Tochter DB Services Immobilien GmbH mit dem beim Realisierungswettbewerb für das Paketpostareal siegreichen Konsortium Bouwfonds MAB und Benthem Crouwel verhandelt. Das Projekt hätte jedoch in Konkurrenz zu einem benachbarten Campus-Projekt der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) gestanden. Deshalb wurden im Sommer 2008 Verhandlungen mit der damals Drittplatzierten Ipem AG aufgenommen (THOMAS DAILY berichtete). Der mit dem Projekt befasste Architekt Hans-Jürgen Clemenz vom Büro ProPlan schätzt, dass das anlaufende Bebauungsplanverfahren etwa ein Jahr dauert. Baubeginn könnte somit Ende 2009/Anfang 2010 sein. Clemenz rechnet mit einer Bauzeit von rd. 15 Monaten.
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