Geldwäsche: BKA will „aktiv auf Immobiliensektor zugehen“
Das Bundeskriminalamt (BKA) will sich beim Thema Geldwäsche die Immobilienbranche vornehmen. Eine vom BKA beauftragte Fachstudie kommt zu dem Schluss, „dass sich der Immobilienmarkt für Geldwäscheaktivitäten eignet, gleichzeitig aber das Wissen für mögliche Formen der Geldwäsche noch gering ist“. BKA-Chef Jörg Ziercke will nun „aktiv auf den Immobiliensektor zugehen, um das Bewusstsein für die Geldwäscheprävention zu schärfen“. Laut BKA hat es bisher nur „sehr wenige“ Verdachtsmeldungen aus der Immobilienbranche gegeben. Von Immobilienmaklern kam 2011 keine einzige, wie aus dem aktuellen Jahresbericht der „Financial Intelligence Unit“ des BKA hervorgeht. Insgesamt sind im vergangenen Jahr fast 13.000 Verdachtsanzeigen eingegangen – ein neuer Höchststand seit Inkrafttreten des Geldwäschegesetzes im Jahr 1993.
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