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Berlin: Stella gewinnt Wettbewerb für Schlossplatz

Im Wettbewerb für die Neugestaltung des Berliner Schlossplatzes hat sich der italienische Architekt Franco Stella durchgesetzt. Nach seinem Entwurf soll das historische Stadtschloss mitsamt Kuppel und drei rekonstruierten Barockfassaden wieder entstehen. Die Ostfassade zur Spree soll eine moderne Gestalt erhalten. Zwischen der Breiten Straße im Süden und dem Lustgarten entsteht ein Durchgang. Bauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) geht nach wie vor von einem Baubeginn im Jahr 2010 aus. Ob allerdings der Kostenrahmen eingehalten werden kann, wird von vielen Beobachtern bezweifelt. Aus Kreisen der Jury verlautete, keiner der Entwürfe habe sich an die verbindliche Obergrenze von 552 Mio. Euro gehalten. Das neue Gebäude mit rd. 40.000 m² Nutzfläche soll als „Humboldt-Forum“ ein Museum für außereuropäische Kulturen und Sammlungen der Humboldt-Universität sowie Bestände der Landesbibliothek beherbergen.

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