Magnat Real Estate: Sondereffekte drücken Konzernergebnis ins Minus
Das Konzernergebnis der Magnat Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA brach aufgrund von Sondereffekten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/2009 von 2,5 Mio. auf -8,4 Mio. Euro ein. An Belastungen führt das Unternehmen insbesondere die Rückabwicklung des Verkaufs des Großmarktzentrums in Chmelnitzkij (Ukraine) aufgrund ausbleibender Kaufpreiszahlung (-3 Mio. Euro) und einen nicht realisierten Währungsumrechnungseffekt von -3,9 Mio. Euro aus dem YKB-Portfolio an. Der Net Asset Value (NAV) je Aktie sank von 1,89 auf 1,70 Euro. Zum 30. September 2008 betrug das Konzern-Eigenkapital 99,7 Mio. Euro; dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 66,5 % (2007: 73,9 %). Die Bilanzsumme stieg dagegen von 141,0 Mio. auf 149,9 Mio. Euro. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 6,5 Mio. Euro. Trotz schwieriger Lage zeigt sich der Vorstand optimistisch, da auf Grund des noch existierenden Nachfrageüberhangs in den Kernmärkten CEE/SEE und CIS im Vergleich zum westeuropäischen Raum von einem deutlich höheren Wachstum auszugehen sei. Dennoch müsse von verlängerten Transaktionszyklen ausgegangen werden.
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