Asien-Pazifik: „Stunde der Wahrheit“ steht laut ULI-Bericht kurz bevor
Die Immobilienmärkte Asiens bleiben von den Auswirkungen der Finanzkrise nicht verschont. Das Investitionsklima für Immobilien in Asien werde sich möglicherweise dauerhaft verändern, heißt es in dem vom Urban Land Institute (ULI) und PricewaterhouseCoopers (PwC) herausgegebenen Report „Emerging Trends in Real Estate Asia Pacific 2009“. Asiatische Banken haben dem Bericht zufolge mit der Risikoneubewertung von Immobilien begonnen. Auch die Tage des Eigentumerwerbs mit stark fremdfinanzierten Anleihen scheinen vorbei zu sein. „Asien hat mit den gleichen Liquiditätskrisen zu kämpfen, mit denen auch das Gleichgewicht der Welt konfrontiert ist“, sagt Stephen Blank, ULI Resident Senior Fellow für Finanzen. „Während die Fundamentaldaten in den meisten Märkten und Sektoren durch die Aussichten für eine globale Rezession beeinflusst sind, wird das Thema Finanzierung 2009 das größte Problem für die Wirtschaft werden.“ Die „Stunde der Wahrheit“ stehe dem asiatisch-pazifischen Raum unmittelbar bevor. Ausnahmen würden lediglich China und Japan bilden, da hier die Kreditverknappung schon früher begonnen habe. Ein Hauptproblem sei, dass die Kreditverknappung zu einem Stillstand der Volkswirtschaften führen werde. Der Trend gehe hin zu mehr traditionellen Akteuren, die sich mit qualitativen Vermögenswerten an den großen Standorten eindecken werden. Es sei darüber hinaus zu erwarten, dass die Preisgestaltung realistischer werde.
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