IVG schreibt hohen Verlust wegen Sonderaufwendungen

Die IVG hat das Jahr 2012 mit einem Verlust von 98,7 Mio. Euro abgeschlossen und damit ihr Ziel verfehlt, ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Der Konzern begründet dies mit Sonderaufwendungen; ohne diese hätte das Ergebnis im Rahmen der Erwartungen gelegen. Zudem habe sich das Vorsteuerergebnis auf -86,9 Mio. Euro deutlich verbessert (2011: -217,6 Mio. Euro). Ein Teil der Sonderaufwendungen (37,1 Mio. Euro) resultiert aus noch zu vermarktenden Projekten der Jahre 2006 bis 2008. Die IVG nennt an erster Stelle ein Büroprojekt bei Paris. Außerdem wurden Rückstellungen für „noch nicht abgeschlossene Schlussabrechnungen einzelner Projektentwicklungen“ gebildet. Hinzu kommen 35,6 Mio. Euro, weil voraussichtlich ein Großteil der Investoren der IVG-Wandelanleihe eine Put-Option zum März 2014 ausüben wird, sodass vorzeitig zurückgezahlt werden muss, sowie ein Steuereffekt in Höhe von 12,8 Mio. Euro. Wegen des Konzernverlusts will IVG für 2012 keine Dividende zahlen.

TD Morning News abonnieren

Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen  Auszug aus unseren Branchennachrichten.