Berlin streitet über Maklerprovision

Im Berliner Senat ist ein Streit über die künftige Gestaltung von Maklerprovisionen entbrannt. Während Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) mit seiner kürzlich vorgestellten Maklertaxe einen Richtwert bei etwa 6 % als Verhandlungsbasis schaffen will, setzt sich Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) nun für eine Deckelung der Maklergebühren bei 5 % ein. Zudem sollten sich Käufer und Verkäufer die Summe teilen. Es sei zu prüfen, ob das Land kraft Gesetz die Maklerprovision begrenzen könne, heißt es aus der Finanzverwaltung. Aus Heilmanns Sicht habe das Land dabei aber keine Handhabe, weil ein solches Ansinnen nicht mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit vereinbar wäre. Unterdessen hat der Senat die Grunderwerbsteuer-Erhöhung verabschiedet: Zum 1. Januar 2014 soll diese von 5 auf 6 % steigen, wodurch sich der Finanzsenator Mehreinnahmen von rd. 100 Mio. Euro verspricht.

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