Bremen: Parlament verabschiedet Beschlagnahmungsgesetz
Die Bremische BĂĽrgerschaft hat das „Gesetz zur vorĂĽbergehenden Unterbringung von FlĂĽchtlingen und Asylsuchenden“ in erster Lesung beschlossen. Im Polizeigesetz des Bundeslands wird damit eine Ermächtigungsgrundlage geschaffen, leerstehende Immobilien und GrundstĂĽcke ab einer Größe von 300 m² fĂĽr FlĂĽchtlinge „sicherzustellen“. Der EigentĂĽmerverband Haus und Grund kritisierte in einer Anhörung das Gesetz als „verfassungsrechtlich problematisch“. Vertreter von SPD und GrĂĽnen verwiesen darauf, dass sich das neue Gesetz an einer bestehenden Klausel im sogenannten Obdachlosenpolizeirecht orientiere und nur der Notwendigkeit „ganz kurzfristiger Unterbringung vieler Menschen Rechnung trage“.
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