Bilfinger-Immobiliensparte mit schwächerem Jahresauftakt

Bilfinger meldet für seine Bau- und Immobiliensparte, über deren Verkauf in drei Wochen endlich entschieden werden soll, rückläufige Quartalszahlen. Dies hatte der Konzern im März bereits angedeutet. Die Leistung sank um 3 % auf 576 Mio. Euro und das Ebita um 19 % auf 13 Mio. Euro. Grund sei das „schwächere Investitionsverhalten auf den Märkten“ und eine geringeren Anzahl begleiteter Immobilientransaktionen. Für 2016 bleibt es bei der Prognose, dass Leistung und bereinigtes Ebita aufgrund des Auftragsbestands (er stieg in Q1 um 23 % auf 2,68 Mrd. Euro) leicht zunehmen. Im Konzern entsprachen Leistung (-5 % auf 1.348 Mio. Euro) und bereinigtes Ebita (von 8 auf 7 Mio. Euro) den Erwartungen. Mitsamt der nicht fortzuführenden Aktivitäten hat sich der Konzernverlust aber von 17 auf 76 Mio. Euro ausgeweitet. Im Aufsichtsrat will Hans Peter Ring „aus persönlichen Gründen“ nicht mehr kandidieren und John Feldmann hört wegen Meinungsverschiedenheiten im Gremium zur Konzernstrategie auf.

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