Heta: Einigung mit Gläubigern laut Medien fast perfekt

Die Gläubiger der Bad Bank Heta und die österreichische Seite stehen laut Medienberichten vor einer Einigung. Wie die Kärntner Ausgabe der „Krone“ berichtet, sieht ein „Memorandum of Understanding“ Entschädigungen in Höhe von 92 % der Forderungen vor. Nach Informationen der Wiener Tageszeitung „Die Presse“ basiert die Einigung auf dem im März abgelehnten Angebot, das den Umtausch der Forderungen in österreichische Bundesanleihen beinhaltete und einem Barwert von 82 % entsprach. Ein höherer Barwert von 90 % ergebe sich nun durch eine frühere Auszahlung der Bundesanleihen. Heta ist die Hinterlassenschaft der untergegangenen Hypothekenbank Hypo Group Alpe Adria, die dem Bundesland Kärnten gehörte. Um die Forderungen der Gläubiger begleichen zu können, muss möglicherweise der österreichische Bund einspringen.

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