Heta: Gütliche Einigung in Sicht
Die Grundsatzvereinbarung zwischen den Heta-Gläubigern und der Republik Österreich ist nun offiziell. Wie das österreichische Finanzministerium heute Morgen mitteilte, wurde ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Sollte die gütliche Einigung kommen, würde das für die Gläubiger – unter ihnen sind mehrere deutsche Immobilienfinanzierer – erhebliche Entlastung bedeuten. Wie die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) vor wenigen Minuten bekanntgab, ergäbe sich nach heutigem Stand ein positiver Sondereffekt vor Steuern in Höhe von rund 132 Mio. Euro, der voraussichtlich im Laufe des Jahres 2016 ergebniswirksam würde. Erste Berichte über die sich anbahnende Einigung gab es vor wenigen Tagen in der österreichischen Presse. Wie es hieß, soll der Barwert des Vergleichsangebots rund 90 % der Forderungen entsprechen.
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