Heta: Einigung bringt deutschen Banken 1,5 Mrd. Euro
Die Einigung der Heta-Gläubiger mit der österreichischen Regierung würde den Deutschen Banken Buchgewinne von 1,5 Mrd. Euro bescheren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Ratingagentur Fitch. Voraussetzung dafür ist, dass die nötige Zweidrittel-Mehrheit der Gläubiger das „Memorandum“ unterzeichnet. Bisher hat sich die Hälfte hinter den ausgehandelten Vergleich gestellt. Deutsche Banken haben ihre Positionen bei den Anleihen der ehemaligen Kärntner Landesbank Hypo Group Alpe Adria zu ungefähr 50 % abgeschrieben. Dem Vergleichsangebot zufolge erhalten sie aber 90 % ihrer Forderungen zurück. Laut Fitch würde das die Vorsteuergewinne deutscher Banken in diesem Geschäftsjahr um 5 % anheben. Am stärksten sind Pfandbriefbanken bei Heta engagiert.
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