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Treveria vervierfacht Vorsteuergewinn

Das auf deutsche Einzelhandelsimmobilien fokussierte Londoner Investmentvehikel Treveria hat das 1. Halbjahr 2011 mit einem Vorsteuergewinn von 11,8 Mio. Euro abgeschlossen. Im Vorjahr hatte Treveria auf vergleichbarer Basis – also ohne das Teilportfolio C, das bis zum Kontrollverlust im August 2010 auf der Bilanz gelastet hatte – ein Plus von 3,1 Mio. Euro verzeichnet. Zum verbesserten Ergebnis trugen insbesondere gesunkene Finanzierungskosten und ein Bewertungsgewinn derivativer Finanzinstrumente bei. Das operative Ergebnis sank dagegen um fast 30 % auf 32 Mio. Euro, der bereinigte Nachsteuergewinn (ohne Verkaufserlöse, Bewertungsergebnis der Immobilien und Bewertung der Finanzinstrumente) sank im abgelaufenen Halbjahr von 4,3 Mio. auf 1,1 Mio. Euro. Die Nettomieteinnahmen gingen wegen zwei Refurbishment-Projekten und eines Verkaufs von rd. 41,6 Mio. Euro (ohne Silo C) auf 37,2 Mio. Euro zurück. Im Berichtszeitraum wurden zwei Verkäufe für insgesamt 12,4 Mio. Euro unter Dach und Fach gebracht. So wurde das C&A-Geschäftshaus mit knapp 4.000 m² vermietbarer Fläche in Gelsenkirchen (Bahnhofstraße) im Mai für 10,75 Mio. Euro an den Aberdeen European Balanced Property Fund verkauft.

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