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Berlin: Start beim Vergabeverfahren Tempelhofer Damm

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg stellt das rd. 17.000 m² große Grundstück nördlich des Rathauses Tempelhof am Tempelhofer Damm 161-165 erneut zum Verkauf. Als Nutzung sieht der Bezirk weiterhin ein Einkaufszentrum vor – um den Tempelhofer Damm aufzuwerten. Bisherige Pläne zur Ansiedlung eines Shoppingcenters waren gescheitert. Wie der Liegenschaftsfonds Berlin mitteilt, soll das Areal nun erstmals im Zuge einer sogenannten förmlichen Vergabe veräußert werden. Dies erlaube dem Bezirk, im Kaufvertrag auch Bauverpflichtungen oder den Abschluss eines städtebaulichen Vertrags zu regeln. Üblicherweise verkauft der Bezirk im Rahmen von Bieterverfahren, bei dem das höchste Gebot und die Bonität des Bieters die einzigen Kriterien für den Verkauf sind. Allerdings habe der Europäische Gerichtshof nun Verträge, die Bauverpflichtungen beinhalten, als ausschreibungspflichtige Beschaffungsvorgänge qualifiziert, teilt der Liegenschaftsfonds mit. Der Verkauf des Grundstücks Tempelhofer Damm 161-165 erfolge in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die ausgewählten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert (Bewerbungsfrist bis 14. Juli).

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