Arcandor: Oppenheim verkauft Direktanteil – Insolvenz weitet sich aus
Die Privatbank Sal. Oppenheim hat laut Medienberichten ihren direkt gehaltenen Arcandor-Anteil von 3,7 % verkauft. Offen bleibt den Berichten zufolge, ob sich auch die Industrieholding, über die die Gesellschafter der Bank weitere knapp 25 % an der Karstadt-Mutter halten, von ihren Anteilen trennt. Mit etwa 26 % ist nun die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz größter Arcandor-Aktionär. Unterdessen hat Arcandor für weitere Töchter Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Betroffen sind nach Konzernangaben 15 Gesellschaften mit 6.700 Mitarbeitern, „die Dienstleistungen oder andere Leistungen nahezu ausschließlich für die bereits insolventen Kernunternehmen erbringen“. Namentlich genannt wird u.a. die Primondo Operations GmbH mit ihren Logistik- und Call-Center-Gesellschaften.
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