Europa: Cross-Border-Deals wachsen kräftig – Deutsche Käufer vorn
In die grenzüberschreitenden Investitionen ist im 2. Quartal wieder Bewegung gekommen. Deutsche Investoren waren dabei in Europa die aktivsten Käufer, während britische Gesellschaften bei den Verkäufen an der Spitze lagen, heißt es in einer aktuellen Analyse von Jones Lang LaSalle (JLL). Der Anteil deutscher Investoren bei den Nettokäufen lag laut JLL im 1. Halbjahr bei 1,8 Mrd. Euro. An zweiter Stelle folgten Investoren mit globalen Geldquellen, auf dem dritten Rang landeten Investoren aus dem Nahen Osten. Die Nettoverkäufe von Anlegern aus Großbritannien summierten sich auf 4,3 Mrd. Euro. Zweitstärkste Verkäufer waren mit großem Abstand spanische Investoren. Unterteilt nach Investorengruppen standen Reits, darunter größtenteils britische Reits, mit einem Anteil von ca. 3,2 Mrd. Euro an der Spitze der Verkäufer. Insgesamt lag der Anteil von grenzüberschreitenden Transaktionen im 2. Quartal bei 52 %. Im 1. Quartal 2009 waren lediglich 27 % der Transaktionen grenzüberschreitend. Für das 2. Halbjahr erwartet JLL steigende Transaktionsvolumina in allen wichtigen Märkten. Paris dürfte dabei der nächste Markt sein, auf dem eine Mini-Investmentralley zu sehen ist.
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