HRE: Bundesbank war mit Milliarden investiert
Die Bundesbank hatte laut „Handelsblatt“ zum Zeitpunkt des Beinahe-Zusammenbruchs der Hypo Real Estate (HRE) selbst Milliardensummen bei dem Institut angelegt. Insgesamt habe es sich um 2,3 Mrd. Euro gehandelt, darunter auch 5 Mio. Euro Pensionsrückstellungen der BaFin. Die Zeitung beruft sich auf einen als geheim eingestuften Bericht der Bundesbank, der vom 28. September – dem entscheidenden Tag der Rettungsverhandlungen – datiere. Vor dem Hintergrund der Verstaatlichung der HRE, die auch auf Drängen von BaFin und Bundesbank betrieben wurde, stelle sich die Frage nach einem „institutionalisierten Interessenkonflikt“, so das „Handelsblatt“.
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