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Institutionelle Investoren: 65 % der Versicherer wollen wieder direkt investieren

Die deutschen Versicherer setzen bei ihren Immobilieninvestitionen in diesem Jahr wieder stärker auf Direktanlagen. Dies geht aus der aktuellen Ernst & Young-Studie „Trendbarometer Immobilienanlagen der Assekuranz“ hervor. Demnach planen 65 % der 20 befragten mittelgroßen und großen Versicherer noch im laufenden Jahr direkte Immobilieninvestments. Darüber hinaus wollen 20 % der Befragten Immobilien erwerben, die sie selbst nutzen. Im vorigen Jahr wollten nur 40 % sowohl fremd- als auch eigengenutzte Immobilien direkt erwerben. Neben Direktinvestments setzen die Versicherer auch auf Immobilienspezialfonds nach dem deutschen Investmentgesetz. 65 % der Befragten planen den Erwerb solcher Fonds. „Die Bereitschaft, in exotische Strukturen zu investieren, ist deutlich zurückgegangen“, heißt es in der Studie. Gefragt seien einfache und nachvollziehbare Produkte, und von dieser Entwicklung profitieren die Direktanlage und der offene Immobilienspezialfonds nach deutschem Recht. Bei den Nutzungsarten ist das Interesse an Wohnimmobilien deutlich gestiegen. Rund 80 % der Versicherer wollen Wohnimmobilien erwerben, im Vorjahr lag dieser Wert bei 55 %. Insgesamt wollen die Versicherer ihre Immobilienquote weiter erhöhen, laut Studie von 6,0 % auf 6,3 %.

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