Edeka: Interesse an Standorten von Woolworth, Hertie und Karstadt
Der Lebensmittelhändler Edeka hat Interesse an der Übernahme von Standorten der Warenhausketten Woolworth, Hertie und Karstadt bekundet. „Wir werfen unseren Hut in den Ring“, sagte Edeka-Vorstandschef Markus Mosa der Nachrichtenagentur dpa. Erste Gespräche seien angelaufen. Die Filialen des im Neuaufbau befindlichen Warenhausfilialisten Woolworth seien laut Mosa für Edeka wegen ihrer „hochfrequentierten Innenstadtlagen“ attraktiv. „Welt online“ zufolge ist Mosa an 80 Woolworth-Filialen interessiert. Wie berichtet, sucht Woolworth-Insolvenzverwalter Ottmar Hermann zur Zeit in einem Bieterverfahren Nachnutzer für etwa 150 der 310 Standorte in Deutschland. Bei Hertie kann sich Mosa laut dpa die Übernahme einer „zweistelligen Zahl von Gebäuden“ vorstellen. Auch in die Karstadt-Häuser wolle Edeka mit Filialen selbstständiger Kaufleute einziehen, schreibt die Nachrichtenagentur. Damit bringe sich Edeka in direkte Konkurrenz zum Handelskonzern Rewe, der an Lebensmittelabteilungen in Karstadt-Warenhäusern beteiligt sei.
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