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HCI Capital: Verlust verdoppelt – Hoffnung durch Hilfspaket

Die HCI Capital AG rutschte im 1. Halbjahr 2009 noch tiefer in die roten Zahlen. Obwohl sich das Platzierungsvolumen im 2. Quartal gegenüber den ersten drei Monaten von 30,1 Mio. auf 43,0 Mio. Euro erhöhte, stieg der Nachsteuerverlust im Halbjahr von 18,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 36,1 Mio. Euro. Als Grund nennt das Emissionshaus für geschlossene Fonds vor allem die von 61,6 Mio. auf 22,7 Mio. Euro gesunkenen Umsatzerlöse sowie Wertkorrekturen auf Beteiligungen und Forderungen in Höhe von 30,2 Mio. Euro. Dennoch sieht die Gesellschaft Licht am Ende des Tunnels. Mit den Hauptgläubigern HSH Nordbank und Commerzbank sowie den Großaktionären MPC Capital AG und der Döhle Gruppe sei ein umfassendes Restrukturierungskonzept vereinbart worden. Im Mittelpunkt des Hilfspakets stünden vor allem Freistellungen von Verbindlichkeiten, die Stundung bestehender Darlehen von rd. 36 Mio. Euro bis 30. September 2010 und eine anschließende Kapitalerhöhung von 22 Mio. Euro. Das Konzept könne allerdings nur umgesetzt werden, sofern alle betroffenen Banken zustimmten.

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