Versicherer: Trend zum Verkauf älterer Gebäude hält laut IPD an
Die deutschen Versicherungsunternehmen haben in den vergangenen Jahren verstärkt ältere Immobilien abgestoßen und stattdessen auf neuere Gebäude gesetzt. Aus Auswertungen der IPD geht hervor, dass die Versicherer seit 2004 pro Jahr im Schnitt rd. 10 % ihres direkt gehaltenen Immobilienvermögens verkauft haben. 2007 seien es sogar 18 % gewesen, 2008 etwa 13 %. Dabei hätten die Versicherer in erster Linie ältere, kleinere Objekte mit hohem Verwaltungsaufwand veräußert. Neu erworben wurden hingegen Immobilien, die deutlich größer und jünger sind als die Bestandsimmobilien. Zur Modernisierung des Bestands hätten vor allem selektive Zukäufe von Einzelhandelsobjekten in 1a-Lagen von Groß- und Mittelstädten beigetragen. Diese IPD-Analyse basiert auf Immobilienbeständen von Versicherern, die einen Wert von über 20 Mrd. Euro (2004) bzw. von rd. 13 Mrd. Euro (2008) aufweisen.
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