Wohnungsmarkt: Europas Norden ist für Investoren am attraktivsten
Die Mietwohnungsmärkte Schwedens, Dänemarks, Frankreichs und Deutschlands sind überdurchschnittlich attraktiv für Wohninvestments institutioneller Investoren. Das ist das Ergebnis einer Patrizia-Studie zum europäischen Wohnungsmarkt. Dagegen präsentieren sich die Mietwohnungsmärkte der Länder Litauen, Ungarn, Polen, Estland und Österreich als unterdurchschnittlich interessant. Die Urbanisierung werde bis 2050 in allen europäischen Ländern bis auf das Baltikum, Polen und die Tschechische Republik fortschreiten. Flächenschonende Wohnformen wie etwa Wohnhochhäuser könnten so eine Renaissance erleben, erläuterte Marcus Cieleback, Leiter Research der Patrizia Immobilien AG bei einem Pressegespräch. Aufgrund der bremsenden Einflüsse von Wohnungseigentum auf die Flexibilität des Arbeitsmarktes rücke zudem der Mietwohnungsbau wieder stärker in den Fokus von Politik und Investoren.
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