Bonn: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen WCCB-Beteiligte
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche eingeleitet, die am Bau des „World Conference Centers Bonn“ (WCCB) beteiligt sind. Mit 14 Durchsuchungsbeschlüssen wurden Büros in Bonn und Berlin durchsucht, darunter auch Räume des Bonner Rathauses. Ermittelt werde gegen Architekt und Generalübernehmer Young-Ho Hong, Michael Thielbeer, Geschäftsführer der WCCB Management GmbH, sowie gegen Man-Ki Kim, Präsident des ursprünglichen Investors SMI-Hyundai. Es bestehe u.a. der Verdacht des Betrugs zum Nachteil der Stadt Bonn sowie der Bestechung und Bestechlichkeit, teilte Oberstaatsanwalt Fred Apostel mit. Der Baufortschritt sei durch die Ermittlungen nicht gefährdet.
Immer wieder hatte es Streit um die Kostenexplosion und die Eigentumsverhältnisse des Großprojekts gegeben. Um einen Baustopp zu verhindern, hatte die Stadt in der vergangenen Woche die Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) mit der Projektleitung beauftragt.
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