Asset-Management: Trend zum Outsourcing hält an – Vergütung einheitlicher
Der Trend zum Outsourcing von Asset-Management-Dienstleistungen hält laut einer Studie der Ernst & Young Real Estate (E&Y) an. In einer Umfrage bei Investoren gaben 78 % der Befragten an, die Nachfrage nach AM-Leistungen steige infolge der Krise. Bei der Vergütung von Standardleistungen beobachtet E&Y eine geschrumpfte Bandbreite: Aktuell werden zwischen 1 % und 2,5 % der Jahresnettosollmiete bezahlt. Damit liegt der obere Wert rd. 1 % niedriger als noch vor zwei Jahren. Erstaunt hat die Macher der Studie, dass bei vielen Investoren wichtige Kennzahlen keine Rolle für das Management des Portfolios spielen. Nur 58 % der Befragten gaben an, dass die Lage des Objekts für die Analyse des Bestands herangezogen wird. Nur 42 % arbeiten mit Zahlen zur Flächeneffizienz. Insgesamt habe sich die Lage etwas verbessert, doch viele Portfolios – vor allem von opportunistischen Investoren – seien noch immer suboptimal aufbereitet.
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