Offene Fonds: Auslaufende Mietverträge bergen Gefahren
Insolvenzen und Personalabbau von Mietern haben den Leerstand in den Portfolios der Offenen Fonds im zweiten Quartal ansteigen lassen. Für Fonds mit einer hohen Quote an Mietverträgen, die in den kommenden zwei bis drei Jahren auslaufen, sieht das Analysehaus Scope dadurch erhebliche Risiken. Diese seien noch nicht in den Fondsrenditen eingepreist. Mit 65,20 % hat der Hansaimmobilia der Hansainvest den höchsten Anteil auslaufender Mietverträge. Davon stünden 38,80 % bereits im kommenden Jahr zur Nachvermietung an. Mit 50,80 % laufen auch beim Euro ImmoProfil von iii über die Hälfte der Mietverträge in den kommenden drei Jahren aus. Gemessen an den aktuellen Marktverhältnissen haben die Analysten keine auffällige Überbewertung auf Portfolioebene festgestellt. Bei einer Reihe von Fonds seien bereits in den vergangenen Monaten Bewertungskorrekturen erfolgt. Der Bewertungsfaktor auf Portfolioebene liege im Branchenmittel gewichtet nach Verkehrswertvolumen bei 15,82. Das niedrigste Bewertungsniveau weise der UniImmo Europa (14,18), das höchste der Degi Europa (16,82) auf.
TD Morning News abonnieren
Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen Auszug aus unseren Branchennachrichten.