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Orco Germany: Mehr als die Hälfte des Gesellschaftskapitals verloren

Orco Germany hat den Verlust von mehr als 50 % seines Gesellschaftskapitals angezeigt. Man werde deshalb entsprechend den Pflichten des luxemburgischen Handelsgesetzes eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um über die Fortführung der Gesellschaftsaktivitäten zu entscheiden, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt habe es Abschreibungen in Höhe von 69 Mio. Euro auf Einzelaktivitäten gegeben, teilte die Geschäftsführung mit.
Um sich finanziell Luft zu verschaffen, hatte sich das Unternehmen zuletzt von den Berliner Projekten „Haus Cumberland“ und „Fehrbelliner Höfe“ getrennt. „Haus Cumberland“ wurde laut Schätzungen für 30 Mio. Euro veräußert. Mit dem Verkauf des Luxuswohnprojekts „Fehrbelliner Höfe“ habe man 5 Mio. Euro eingenommen und damit einen Verlust in Höhe von 5,6 Mio. Euro gegenüber dem Buchwert realisiert, heißt es im Halbjahresbericht.
Unterstützung kommt auch von der Muttergesellschaft Orco Property Group (OPG): Ein Kredit von 17,59 Mio. Euro soll im Tausch gegen 10,99 Mio. neue Aktien erlassen werden, berichtet die „Berliner Morgenpost“. Damit würden die von der OPG kontrollierten Anteile an Orco-Deutschland von derzeit 58,1 % auf 65 % steigen.

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