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Gagfah: Verkaufsprogramm auf Kurs – Vorsteuerverlust in Q3

Der Wohnungskonzern Gagfah ist bei seinem Verkaufsprogramm laut eigenen Angaben auf Kurs, schreibt im 3. Quartal aber rote Zahlen. Man sei auf gutem Wege, bis zum Jahresende Wohnungen mit einem Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro zu veräußern, heißt es im aktuellen Zwischenbericht. Im Verkaufsprogramm für Mehrfamilienhäuser seien in den ersten neun Monaten des Jahres Objekte mit einem Gesamtwert von 355 Mio. Euro verkauft worden. Darüber hinaus habe man sich im Rahmen von Wohnungsprivatisierungen von 1.251 Einheiten mit einem Volumen von 65,3 Mio. Euro getrennt. Das Ergebnis drehte u.a. wegen Bewertungsverlusten und gestiegener Zinskosten ins Minus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank im 3. Quartal auf 56,6 Mio. Euro (Q3 2008: 91,3 Mio. Euro), der Vorsteuerverlust (EBT) belief sich auf -37,9 Mio. Euro (Q3 2008: +0,8 Mio. Euro). Unterdessen heißt es laut Medienberichten, dass Gagfah-Finanzvorstand Rolf Glessing überraschend sein Amt aufgegeben habe. Grund für Glessings Ausscheiden sollen unterschiedliche Auffassungen über die Finanzpolitik des Unternehmens sein.

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